Damit Ihr Projekt gelingt! Sie erhalten zu jedem Bausatz eine detaillierte Aufbauanleitung und eine Teileliste!

Garten-Tipps & -Tricks im Garten Ratgeber

 

Welches Material eignet sich am besten, um den Terrassenboden zu erneuern und mit welcher Pflege bleibt dieser lange Zeit schön?

 

Wie gelingt die Montage eines schicken Carports aus Holz in Eigenregie?

 

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Garten-Ratgeber.

 

Anschaulich und mit vielen Produkt-Tipps hinterlegt, erfahren Haus- und Gartenbesitzer hier viel Wissenswertes rund die Themen Garten, Gartenhäuser und alles was dazugehört. Sowohl passionierte Handwerker als auch solche, die es werden wollen, finden in den einzelnen Themenbereichen

 

Anregungen und aufschlussreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die zum Selbermachen motivieren.

 

 Das richtige Fundament wählen.

 

Ein Gartenhaus kann nicht einfach so mitten in einen Garten gebaut werden. Oft ist der Boden zu uneben oder einfach nicht geeignet, um direkt darauf ein Haus zu bauen. Um dieses Problem zu umgehen muss vor Beginn des Baus ein Fundament gelegt werden. Dadurch erhält die gesamte Konstruktion einen stabilen Halt und kann auch nicht schief gebaut werden. Der Boden ist jetzt gerade und man hat eine Grundlage, um alles andere oben drauf zu bauen. Bei der Legung ist einiges zu beachten. Nicht jedes Fundament passt zu jedem Haus. Außerdem muss entschieden werden, ob es oberirdisch gegossen oder in die Erde eingebracht werden soll.

 

Überpürfung des Bodens

 

Bevor man sich für ein bestimmtes Fundament entscheidet, muss der Boden auf seine Dichte, Art und Beschaffenheit geprüft werden. Sollte noch eine Auffüllung nötig sein, sollte sich über das Füllmaterial mit oder ohne Dichtstoff informiert werden. Auch die Dicke der Humus-Schicht und der Grundwasserspiegel spielen eine Rolle bei der Wahl des passenden Fundaments. Es wird nur halten und rissfrei bleiben, wenn es sich diesen geprüften Gegebenheiten anpassen kann. Sollte der Untergrund schräg sein, sind hier noch zusätzlich statische Aspekte zu beachten. Das Fundament muss besonders gesichert werden und darf nicht durch eine Unterspülung geschädigt werden.

 

Auf Gewicht und Größe kommt es an.

 

 

Streifenfundament

 

Doch nicht nur der Boden muss passen, sondern natürlich auch das zugehörige Haus. Je nach Größe und Gewicht muss das Fundament entsprechend eingestellt werden und viel aushalten. Wenn man den Bodengrund und das Gewicht des Gartenhauses kennt, dann sollte man auch das Material und die Gegebenheiten auf einem Bauplan kalkulieren können. Es wird zwischen Punktfundament, Streifenfundament und Plattenfundament unterschieden. Die Wahl richtet sich nach der Art des Gartenhauses, das auf das richtige Fundament passen muss. Als Alternative eignen sich in Ausnahmefällen auch Gehwegplatten, die auf die komplette Fläche verlegt werden.

 

Gartenhaus streichen

 

Gartenhaus streichen: Tipps für ein gelungenes Ergebnis

Beim Thema Gartenhaus streichen tauchen vor dem inneren Auge sofort farbenfrohe Holzhäuser im skandinavischen Stil auf. Kein Wunder: Sehen die gemütlichen Domizile in leuchtendem Gelb, sattem Rot oder schickem Blau doch einfach bezaubernd schön aus. Neben ästhetischen Gründen spricht jedoch auch die rein praktische Notwendigkeit für das regelmäßige Streichen des Gartenhauses. So solide und tragfähig Echtholz auch sein mag, in unbehandeltem Zustand ist es den Launen der Natur schutzlos ausgeliefert. Damit Nässe, UV-Licht, extreme Hitze oder Kälte, Pilze und tückische Insekten Ihnen den Spaß am hölzernen Kleinod nicht verderben, sollten Sie ihm von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich gönnen. Welche Utensilien Sie dafür benötigen und wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.

Vorbereitung: das richtige Werkzeug

 

Damit das Projekt „Gartenhaus streichen“ von Erfolg gekrönt ist, spielt die Vorbereitung eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch, dass Sie das passende Werkzeug organisieren. Mit dem richtigen Equipment geht Ihnen die Arbeit leichter von der Hand und das finale Werk kann sich sehen lassen. Zum Gartenhaus streichen benötigen Sie:

  • Abdeckfolie und robustes Klebeband
  • Handbesen und Bürste (Hochdruckreiniger)
  • Schwingschleifer und Schleifpapier
  • Nitroverdünnung
  • Flach- und Flächenpinsel
  • Pinselreiniger

Um sich selbst vor Staub und Schmutz zu schützen, tragen Sie am besten passende Arbeitskleidung, eine Atemschutzmaske mit Schutzbrille und Handschuhe.

 

Vorbereitung: Auswahl von Grundierung und Deckanstrich

 

 

 

 

Eigentlichen Anstrich benötigt Ihr Gartenhaus eine Basisgrundierung. Damit imprägnieren Sie das Holz bis in tiefere Schichten und bewahren es vor Blaufäule. Hierfür eignen sich

  • Holzschutzgrund,
  • Holzgrund oder
  • eine Imprägnierlasur.

Lasuren und Schutzlacke bzw. -farben speziell für den Außenbereich sind wasserabweisend und machen das Holz zuverlässig wetterfest. Welche Variante infrage kommt, hängt davon ab, wie Ihr Gartenhaus nach dem Streichen aussehen soll. Möchten Sie ihm einen bunten Farbanstrich verpassen oder soll die Maserung des Holzes später noch erkennbar ein?

  • Farblose Lasuren wirken wie eine pflegende Creme und bilden eine unsichtbare Schutzschicht auf dem Holz. Leicht pigmentierte Varianten in dezent braunen Nuancen betonen die natürliche Holzoptik und fungieren zugleich als Sonnenschutz. Dabei gilt: Je dunkler die Farbe, desto besser die Abschirmung vor UV-Licht. Eine hervorragende Wetterfestigkeit erreichen Sie mit einer in mehreren Schichten aufgetragenen Dickschichtlasur.
  • Lacke oder Holzschutzfarben ummanteln das Holz wie eine aufgepinselte Schutzfolie. Sie sind deutlich deckender als Lasuren und verhüllen die originale Holzoptik gänzlich. Dadurch eignen sie sich hervorragend, um dem Holzhaus einen farbenfrohen Look zu geben. Gute Schutzlacke weisen eine hohe Elastizität auf und überstehen schwankende Temperaturen, ohne Risse davonzutragen.

Vorbereitung: Reinigen, Schleifen und Abkleben

Stehen die passenden Werkzeuge, Farben, Lasuren oder Lacke bereit, können die eigentlichen Vorbereitungsarbeiten beginnen – vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Temperaturen von weniger als 10 °C und Niederschlag trüben nicht nur den Spaß bei der Arbeit, sondern beeinträchtigen auch das Ergebnis. Meint die Sonne es hingegen zu gut, besteht die Gefahr, dass die Farbe zu schnell trocknet und Bläschen wirft. Am besten Sie wählen einen mäßig warmen Sommer- oder Frühlingstag.

  1. Los geht es erst einmal mit dem Reinigen. Spinnweben inklusive ihrer vielbeinigen Bewohner sowie Staub und Schmutz entfernen Sie am besten mit einem Handfeger oder einer Bürste. Wer schnell sichtbare Resultate sehen möchte, greift zum Hochdruckreiniger.
  2. Bei besonders harzreichen Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer oder Lärche treten im Laufe der Zeit häufig kleine Harzperlen aus. Damit diese beim späteren Streichen den Verlauf der Farbe nicht stören oder Flecken verursachen, entfernen Sie sie ganz einfach mit ein wenig Nitroverdünnung.
  3. Anschließend rücken Sie der alten Farbschicht mit einem Schwingschleifer und grobkörnigem Schleifpapier zu Leibe. Wichtig: Damit Sie den feinen Staub nicht einatmen oder Splitter Ihre Augen verletzen, sind beim Schleifen Atemschutzmaske und Schutzbrille Pflicht!
  4. An den Stellen, die Sie mit dem elektrischen Schleifer nicht erreichen, ist Handarbeit gefragt. Doch der Aufwand lohnt sich: Nur wenn alle Farbreste sorgfältig abgetragen sind, erzielen Sie beim finalen Anstrich perfekte Ergebnisse, die über Jahre hinweg strahlend schön aussehen.
  5. Haben Sie das Holzhaus von seinem farblichen Ballast befreit, kleben Sie die Bereiche, die keinen Anstrich erhalten sollen, ab. Dazu gehören unter anderem die Fenstergriffe und -scheiben sowie die Türklinken. Den Boden rund um den Arbeitsbereich schützen Sie mit Abdeckfolie.

Gartenhaus streichen: Imprägnieren und Grundieren

 

 

DieImprägnierschicht bildet die Basis für den folgenden Anstrich. Nutzen Sie hierfür einen hochwertigen möglichst breiten Pinsel und sparen Sie nicht bei der aufgetragenen Menge. Je tiefer die Imprägnierung eindringt, desto besser. Idealerweise glänzt die Oberfläche nach einer Minute noch nass. Spätestens innerhalb einer Stunde sollte das Holz den Überschuss jedoch vollständig aufgenommen haben.

Wichtig ist, dass die Grundierung in einem einzigen Arbeitsschritt auf das Holz gelangt. Eine weitere Schicht würde von der ersten am Eindringen gehindert. Dadurch erklärt sich auch eine weitere Funktion der Grundierung: Sie sorgt dafür, dass das Bindemittel des finalen Deckanstrichs nicht in das Holz wegschlägt.

Achten Sie beim Auftragen der Imprägnierung zudem darauf, dass Sie die einzelnen Komponenten wie Türen und Fenster von allen Seiten einpinseln. Dies gilt auch vor dem initialen Aufbau des Gartenhauses. Häufig geraten dabei kleine Areale wie Nut und Feder in Vergessenheit. Gerade im Dachbereich entscheidet sich hier jedoch, ob es im Laufe der Jahre feucht von oben wird oder die Imprägnierung das Innere Ihres Häuschens langanhaltend schützt.

 

Gartenhaus streichen: der finale Anstrich in zwei Akten

Nach dem vollständigen Trocknen der Grundierung ist es soweit: Der eigentliche Anstrich kann beginnen! Ob Sie sich für eine farblose Lasur oder einen fröhlich bunten Lack entschieden haben, ändert an der Vorgehensweise wenig. Entscheidend ist in jedem Fall, dass Sie einen hochwertigen Flächenstreicher verwenden. Damit gelingt das Auftragen der Farbe besonders schnell und effizient.

Bringen Sie die Farbe möglichst gleichmäßig auf und streichen Sie sie in langen Zügen entlang der Maserungsrichtung aus. Entstehen Nasen oder kleine Bläschen, gehen Sie mit dem Pinsel möglichst rasch noch einmal über die entsprechenden Stellen, um sie zu glätten.

Je nach verwendetem Anstrichmaterial und den Angaben des Herstellers lassen Sie die erste Schicht nun trocknen – idealerweise über Nacht. Ob Sie Ihr Gartenhaus ein zweites Mal streichen, hängt ebenfalls von der Art der Farbe oder Lasur ab. Grundsätzlich sorgt eine Wiederholung der Prozedur jedoch für ein satteres Farbergebnis und die Langlebigkeit der Schutzschicht erhöht sich.

Zum Schluss reinigen Sie Ihre Pinsel mit Wasser und Spülmittel (bei wasserbasierten Lasuren und Lacken) oder Terpentinersatz (lösungsmittelhaltige Lasuren und Lacke). Im letzten Arbeitsschritt entfernen Sie die Abdeckfolie und das Klebeband. Fertig!

 

 

Pflege von Gartenhäusern

 

Sich ein eigenes Gartenhaus zu bauen ist der Wunsch vieler Gartenbesitzer. Sie wollen das herkömmliche Haus ihres Vorbesitzers am liebsten abreißen und ein Neues ganz nach den eigenen Vorstellungen auf die Beine stellen. Doch dabei geht es mehr als nur um den Aufbau. Bevor Sie anfangen und auch nach getaner Arbeit sind die Mühen selbstverständlich nicht vorbei. Ein Gartenhaus benötigt innen und außen regelmäßige Pflege. Gerade Häuser aus Holz sollten ständig in Beobachtung stehen, damit Sie nicht irgendwann eine böse Überraschung erleben.

 

Tipps zur richtigen Pflege

Die Pflege beginnt schon bei der Vorbereitung. Zunächst ist es wichtig, unbehandelte Holzteile an allen Seiten mit einem Holzschutzmittel zu behandeln. Die Wahl sollte dabei auf ein feuchtigkeitsregulierendes, UV-festes, atmungsaktives, elastisches und wasserfestes Mittel fallen. Vor allem sind auch die Zwischenräume der Teile nicht zu vernachlässigen, allerdings nicht allzu dick zu streichen. Ist der Aufbau gelungen, wird die zweite Schicht mit einem hohen UV-Schutz aufgetragen, um wirklich einen optimalen Schutz vor Außeneinwirkungen zu erzielen und das Material für lange Zeit robust zu halten. Grundsätzlich gilt: je dunkler die Lasuer, umso besser der UV-Schutz. Häufig wird auch ein Mix aus Farbe und entsprechenden Mitteln angeboten. So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe und sparen bares Geld. Ist die Farbe deckend, ist zudem die Langzeitwirkung höher.

 

Lange Lebensdauer

Man könnte jetzt meinen, dass das Haus nur von außen beeinflusst wird, aber auch die Innenseite sollte nicht unbehandelt bleiben. Die Vorgehensweise ist hier nicht anders, als auf der anderen Seite. Sind Sie damit fertig, benötigen alle Holzteile allerdings immer wieder Pflege, um eine möglichst lange Lebensdauer zu haben. Da das organische Holz ein arbeitendes Material ist, sollte nicht zu lange damit gewartet werden. Sobald das Holz anfängt zu schwitzen, sollten Sie die Behandlung mit entsprechenden Mitteln wiederholen. Auch sollte man daran denken, die Innenseite des Daches zu imprägnieren. Ansonsten können hier so genannte Stockflecken entstehen.